Am Ende der Seite können Sie die nachfolgenden Leitgedanken als auch das gesamte Schulkonzept der Humanistischen Schule als PDF herunterladen [1].
Die Erste Humanistische Schule ist eine Weltanschauungsschule mit einem reformpädagogischen Konzept. Ihre Bildungs- und Erziehungsziele beruhen auf der Lebensauffassung des modernen weltlichen Humanismus und orientieren sich an den Rahmenlehrplänen der öffentlichen Berliner Schule. Wir vermitteln Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die ein lebenslanges Lernen fördern und eine verantwortliche Lebensgestaltung ermöglichen.
Der Erwerb grundlegender Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen wird durch eine individuelle Förderung in der Arbeit nach Wochenplan, aber auch durch offene Unterrichtsformen, wie Frei- und Projektarbeit, gewährleistet. Diese Öffnung des Unterrichts ermöglicht den Kindern ein selbstständiges und selbstbestimmtes Lernen, fördert aber auch die Übernahme von Verantwortung für den eigenen Lernprozess.
Unsere Schule versteht sich als eine „Lebenskundeschule“, die das Prinzip des Humanistischen Lebenskundeunterrichts im gesamten Schulalltag anwendet. Erfahrungen, Gefühle, Interessen und Ideen der Kinder werden im Unterrichtsprozess und in die Freizeitgestaltung der Schule einbezogen.
Das Philosophieren mit Kindern stellt eine Besonderheit im Lernprozess unserer Schule dar. Wir unterstützen eine kritische Auseinandersetzung mit den vielfältigen Fragen des Lebens. Ausgehend von eigenen Erfahrungen und praktischen Beispielen denken wir nach über alles, was uns als Mensch in unserem Menschsein bewegt.
Unsere Arbeit orientiert sich an den individuellen Voraussetzungen, Bedürfnissen und dem Entwicklungstempo jedes einzelnen Kindes, um eine optimale Förderung zu erreichen. Wir fördern ganzheitliche Lernprozesse und sichern so das Recht der Kinder auf freie Entfaltung und Entwicklung ihrer Persönlichkeit.
Respektvoller Umgang miteinander, eine emotionale Balance und verlässliche Beziehungen bilden Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Wir wollen eine freundliche und offene Atmosphäre schaffen, die geprägt ist durch gegenseitigen Respekt, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Wertschätzung.
Unsere Schule ist ein interkultureller Lern- und Lebensort. Interkulturelles Lernen begreifen wir als fächerübergreifenden Prozess, in dem kulturelle Vielfalt als Chance und Bereicherung erfahren und fremden Werten und Einstellungen mit Offenheit, Respekt und Toleranz begegnet wird.
Musik, Theater, Bildende Kunst, Werkarbeit und Sport fördern die sinnlichen und schöpferischen Fähigkeiten, schaffen Selbstvertrauen und ein Bewusstsein für die eigenen Möglichkeiten. Unterricht, Projekte und Arbeitsgemeinschaften bilden vielfältige Erfahrungs- und Präsentationsräume für die Kinder.
Wir entwickeln das ökologische Bewusstsein der Kinder auf Grundlage praktischer Erfahrungen in Natur und Umwelt. Sie sollen sich als Teil der Natur begreifen und Verantwortungsbewusstsein für die Erhaltung der Arten und unserer natürlichen Lebensgrundlagen entwickeln.
Wir sind offen für Kooperation und Partnerschaft. Schule kann nur vollständig gelingen, wenn alle Beteiligten in einem offenen Dialog miteinander stehen. Deshalb sind ein aktives Engagement der Eltern und eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Team besonders wichtig. Unsere Schule pflegt die Kooperation mit außerschulischen Partnern zur Erweiterung des Bildungsangebotes für unsere Kinder und für die Unterstützung der pädagogischen Arbeit.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Leitgedanken-Humanistische-Schule-Berlin.pdf [2] | 9.35 KB |
| Schulkonzept-Humanistische-Schule-Berlin.pdf [3] | 240.37 KB |
Verweise:
[1] http://www.humanistische-schule-berlin.de/konzeptionelle-leitgedanken-der-ersten-humanistischen-schule#anhang
[2] http://www.humanistische-schule-berlin.de/sites/humanistische-schule-berlin.de/files/Leitgedanken-Humanistische-Schule-Berlin.pdf
[3] http://www.humanistische-schule-berlin.de/sites/humanistische-schule-berlin.de/files/Schulkonzept-Humanistische-Schule-Berlin.pdf